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By Tanja Kioschis

Interview mit Christiane – Zielführung und wie wir alle davon lernen können

Glaubenssätze und Ziele haben wir alle. Aber wie schaffen wir es, diese Glaubenssätze und Ziele zu erreichen? Vielleicht merken wir ja auch irgendwann, dass es doch besser wäre auszusteigen oder sich auf ein anderes Ziel zu fokussieren. Zusammen mit Christiane habe ich mich hingesetzt und einen Podcast aufgenommen, wo wir diese Fragen beantworten.

Christiane hat ihre eigene Naturheimpraxis und ist nebenbei im Network Marketing tätig, da sie mit Menschen gerne im Kontakt tritt. Früher hatte sie sich mit Psychologie beschäftigt, hat das aber aufgegeben, da das nicht ihr Ding war. Danach hat sie ihre Ausbildung als Heilpraktikerin gemacht und ist in der Selbständigkeit gegangen. Es war natürlich ein Risiko, da man zuerst arbeiten muss, um seine Schulden abzubezahlen, um dann erst in Gewinn zu kommen und noch was fürs Alter zurückzulegen.

Als erstes unterhielten wir uns über Glaubenssätze. Junge Leute treten meist solche Glaubenssätze vor, die sie fälschlicherweise haben oder die sie dazu bringen, dass sie schlechter handeln als sie sie handeln könnten. Das liegt auch daran, dass man in der Jugend häufig erfährt, dass wenn man gut ist, dann man auch später bessere Chancen. Dann hat man meistens ein gutes Abitur und weil die Eltern z.B. Lehrer sind, wählt man den selben Werdegang, oder man entscheidet sich für einen Beruf in einer Bank, weil es da sicher wäre. Aber in der heutigen Zeit ist gar nichts mehr so sicher.

Man sollte den Mut haben, wirklich seiner inneren Stimme zu folgen und mit Begeisterung seinen Beruf zu leben. Wir haben keine Jobs. Jeder der einen Job hat, der macht das um Geld zu verdienen, aber wer einen Beruf hat, der fühlt ganz anders in die Welt ein. Er hat mehr Spaß, mehr Freude, ist viel effizienter und ist damit auch ein Gewinn für die Gesellschaft und für sich selbst.

Letztendlich geht es im Leben um Persönlichkeitsentwicklung und etwas zu erschaffen. Es geht darum, seine eigenen Talente und Fähigkeiten in der Welt zu bringen und darin gut zu sein. Das hat insofern gar nicht so viel mit Leistung zu tun, sondern mit das Vertrauen in sich selbst. Und wenn man herausgefunden hat, wo die eigenen Stärken liegen, dann ist das Leben auch einfacher und man hat richtig Spaß daran.

Man muss aus seiner Komfortzone raus, um sich wirklich entwickeln zu können. Wenn ich Ängste habe, kann ich sie nur durch Mut überwinden, indem ich genau das tue, wovor ich Angst habe. Beispielsweise wenn ich Angst habe, vor Menschen zu sprechen, dann muss ich halt trainieren, vor Menschen zu sprechen. Je weniger Ängste man entwickelt, desto größer ist das eigen Potential. Dann hat man dieses Vertrauen in sich selbst.

Was man noch verändern könnte, um Erfolg zu haben, ist das Mindset. Die meisten Menschen sprechen oft von dem, was sie nicht haben wollen: bloß nicht krank werden, nur keinen Regen in dem Moment, etc. Dabei sollt man den Fokus auf das legen, was sein sollte. Also generell von dem sprechen, was man haben will. Zudem sollte man nicht in seinen eigenen Gedanken gefangen bleiben. Es ist ja oft so, dass man viel über das nachdenkt, was mal war, und über das, was sein könnte. Dann ist man so sehr mit diesen Gedanken beschäftigt, dass man gar nichts unternimmt und man dann nicht mehr in der Gegenwart lebt. Also einfach raus aus dem Kopf und tun. Man probiert etwas und wenn es nicht klappt, dann versucht man etwas anderes. Wichtig ist die Aktion!

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