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By Tanja Kioschis

Interview mit Nick Wanecek – über Rebellen und die Vorteile:

In diesem Podcast habe ich ein Interview mit Nick geführt. Er erzählte mir wie er schon immer rebellisch war und wohin ihn das geführt hat. Er hat angefangen mit der Geschichte, dass er mit 5 Jahren bei seiner Oma ausgebrochen ist, weil er lieber zuhause spielen wollte. Er lief dann 4-5 Kilometer nachhause und das mit 5 Jahren. Sein Freiheitsgefühl war damals schon stark ausgeprägt. Zusätzlich dazu versuchte er immer sehr viel zu lernen und zu geben. Dieses Freiheitsgefühl hat sich durch seine Schulzeit durchgezogen.

Er war immer ein mittelmäßiger Schüler, da er nie Hausaufgaben machen wollte. Irgendwann kam er dann zu dem Punkt, an dem er zu seiner Lehrerin ging und ihr sagte, dass er mal Abitur machen möchte. Die Lehrerin antwortete „Du wirst niemals in deinem Leben Abitur machen“. Plötzlich machte es „Klick“ in seinem Kopf und er dachte sich „Ich zeig’s dir“.

 

Lass dir nie in dein Leben reinreden

Ab diesem Punkt wusste er, dass er sich nie von jemandem, der nicht er selber ist, in sein eigenes Leben reinreden lassen durfte. Für ihn stand schon seit dem Kindesalter fest, dass er immer etwas Eigenes machen möchte, da er nicht dafür bestimmt ist, für die Träume anderer Menschen zu arbeiten.

Er wollte für seine eigenen Träume arbeiten. Er fragte sich immer wieder „Was wäre, wenn ich heute im Lotto gewinnen würde?“. Heute weiß er, er muss nicht reich werden, er arbeitet, um sich das Leben zu finanzieren, welches er sich wünscht.

Früher war er ein eher egoistischer Rebell. Er wollte gut dastehen und dass seine Freunde gut über ihn dachten. Heute jedoch weiß er, dass man auch ein Leader sein kann, indem man anderen Menschen etwas zurückgibt. Er ist dankbar und kann sich dadurch in seiner Persönlichkeit weiterentwickeln. Seine Schwächen wurden in Stärken umgewandelt.

 

Manchmal muss man egoistisch sein

Nick hat gelernt, dass man Dinge machen muss, die einem Spaß machen. Denn nur so kann man sich weiterentwickeln. Viele Menschen trauen sich nicht, ihre Träume vor ihrer Familie oder ihrem Partner zu äußern, aber Nick sagt, er muss auch manchmal Menschen vor dem Kopf stoßen. Dennoch weiß er heute wie er die Liebe, die er früher nie erwidert hat, in Empathie umwandeln kann.

Er ist der Meinung, dass wir der Durchschnitt der 5 Menschen sind, mit denen wir uns umgeben, und daher müssen wir uns mit Menschen umgeben, die einen weiterbringen und sich auch mal von Menschen trennen, die einem nicht guttun. Für Nick ist jeder Mensch ein Freund, bis dieser ihm das Gegenteil beweist.

Jeder Mensch hat Stärken und man muss lernen, diese sinnvoll zu nutzen. Es ist nur wichtig für das zu kämpfen, was einem selber wichtig ist und sich nicht jeder Meinung unterzuordnen. Menschen werden in Angst gehalten, sich etwas Eigenes aufzubauen, aber wie schon gesagt wurde, hat niemand das Recht, sich in die eigenen Träume reden zu lassen.

Nick betonte auch am Ende nochmal, dass jeder seinen eigenen Weg gehen muss und Dinge zu Ende bringen sollte. Wenn etwas nicht klappt, kann man immer noch zurückgehen, aber jeder sollte die Dinge, die einem wichtig sind, ausprobieren.

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