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By Tanja Kioschis

Zeitmanagement im stressigen Alltag:

Zeitmanagement im stressigen Alltag ist wichtig, da es sonst fast unmöglich ist im Alltag viel schaffen zu können. Ich selber muss Studium, Business und kleinere Dinge wie Messehostess, Babysitten und Fotografie unter einen Hut packen. Um das alles zu schaffen, ist es wichtig sein „Warum“ zu kennen. Wenn wir nicht wissen, warum oder wofür wir etwas machen, haben wir keinen Antrieb.

Ich bin ein Mensch, der ein festes Ziel braucht, welches er dann visualisiert. Ich arbeite gerne mit Briefen oder Collagen an mich selbst, in denen ich aufschreibe, was ich in den nächsten Tagen tun muss. Abends schreibe ich dann gerne eine To-Do Liste in Evernote (eine App). Ich tippe dabei alles ab, was wichtig ist, und priorisiere die Dinge dann nach Farben.

Mach die Dinge zuerst, die Dir schwerfallen

Ich arbeite Dinge, die mir persönlich eher schwerfallen, gerne als erstes ab. Danach habe ich immer noch Energie und ein Erfolgserlebnis, das mich durch den Rest des Tages weiterbringen wird.

Vorher habe ich gerne offline gearbeitet. Das heißt, ich habe auf ein großes DIN-A3 Blatt meine To-Dos geschrieben. Letzten Endes war es doch ein eher schwieriges Prinzip, da ich trotzdem neue To-Dos online anspeichern musste, wenn ich unterwegs war. Die vielen Listen haben mich dann nur durcheinandergebracht.

Ein anderer Tipp, den ich heute gerne anwende, ist mir eine Erinnerung ins Handy zu schreiben. Wenn ich mich nun in einer Arbeitsphase befinde und es auch in der Arbeitsphase nicht schaffe, mein Handy wegzulegen, bekomme ich alle 30 Minuten eine Push-Benachrichtigung auf mein Handy, die mich fragt, ob ich fokussiert arbeite. Wenn ich das tue, ist alles gut, wenn nicht – erinnert es mich dran, mich an meiner Arbeit zu setzen.

5AM Club

Was ich eine Zeit lang ebenfalls sehr gerne gemacht habe, ist um 5 Uhr mergens aufzustehen. Ich habe das mit einigen Freunden gemacht und wir nannten es den „5AM-Club“. In der Zeit kann man einfach unfassbar produktiv sein, da Dich bis 7 Uhr niemand nervt.

Belohne Dich

Meiner Meinung nach ist es am aller wichtigsten, dass man sich nach einer getaner Arbeit belohnt, zum Beispiel durch Süßigkeiten oder Klamotten, oder auch eine Tasche, die man schon lange haben wollte. Gut geeignet sind auch die „Zeitfresser“ wie die Sozialen Medien oder Netflix. Streicht diese aus eure Planung und belohnt euch lieber mit diesen Dingen. Ebenfalls sollte man sich selbst disziplinieren. Wenn ich mit Freunden verabredet bin, um ein Kaffee zu trinken und aber nur eine Stunde Zeit habe, muss ich das meinen Freunden erklären und auch diszipliniert bleiben, da ich meine Zeit sinnvoll einteilen muss.

Anfangs ist es natürlich nicht einfach. Ich habe gelernt, in kleinen Schritten zu arbeiten und mich auch schon für kleine Fortschritte zu belohnen. Wenn man es vielleicht auch einmal nicht schafft, etwas zu erledigen, sollte man nicht sofort den Kopf hängen lassen. Mit der Zeit kommt man in einem bestimmten Flow, der einem hilft, seine Zeit strukturiert und produktiv einzuteilen.

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